Powered by Blogger.
Beliebte Posts
-
Es läutet an der Uliza uskenzkaia 138/19. Die junge Studentin geht weiter, weil niemand öffnet. Logisch Urs und Maria sind ja in den B...
-
Er erkannte mich sofort wieder. Sascha der Chef von der Fähre auf der rechten Wolgaseite Richtung Saratov. Er umarmte mich und lud mich ein...
-
Mit einem Kranwagen und einem Lastwagen mit Aufleger wurde der 12 m lange und fast 3 m hohe Container nach Osh gebracht. Dieser steht nun 5 ...
Follower
Donnerstag, 2. August 2012
Es läutet an der Uliza uskenzkaia 138/19.
Die junge Studentin geht weiter, weil niemand öffnet. Logisch Urs und Maria sind ja in den Bergen "am Arbeiten".Ende Woche finde ich einen "Fress-Zettel" im Türrahmen eingeklemmt.
Den muss ich nun persönlich im Büro des Elektrizitätswerkes ein zahlen gehen.
Wo finde ich das nur?
Auf dem Weg dorthin werde ich auf dem Fussgängerstreifen- ich habe grün!- beinahe von einem Linksabbieger ohne Blinker überfahren!
Mit einem Sprung kann ich mich "retten".
Ah, da ist das kleine Häuschen 2 x 2m mit dem 40 x 40cm Fenster.
Die junge Dame nimmt meine Rechnung, tippt den Betrag von 143 Som (Fr. 2.90) in einen Rechner und druckt eine 4 x 6 cm Quittung aus.
Diese will sie nun auf meine Rechnung kleben, doch der Leimstift ist leer! Macht nichts, sie hat ja den Kugelschreiber und damit holt sie
kleine Resten aus dem Stift und schon klebt sie das Papierchen auf. Noch ein mächtiger Stempel auf beides!
Dann alle Angaben des Abonenten "Jutz" von Hand in das grosse Buch schreiben,...
oh weh, der Kugelschreiber schreibt nicht mehr. Die Frau putzt ihn sorgfältig am alten Stuhlpolster ab. Dieses hat nun Leim- und Tinten-Spuren! Dann die Daten ins Buch, die Unterschrift auf die Quittung und ich bekomme ein 5 x 14cm Zettelchen in die Hand.
Beide müssen lachen :)
Die Rechnung ist bezahlt!
Die ganze Einzahlung kostete mich "fast das Leben", Fr. 2.90 für den Monat Juli und mehr als 1 Std. Zeit.
Nächsten Monat werde ich schon etwas Routine haben beim Einzahlen.
Liebe Grüsse aus Osch Maria Jutz
Mit einem Kranwagen und einem Lastwagen mit Aufleger wurde der 12 m lange und fast 3 m hohe Container nach Osh gebracht. Dieser steht nun 5 Minuten vom Sunrise dem Hotel wo unsere Gäste untergebracht sind. Er hat genügend Platz für alle Motorräder, Ersatzteile und Werkzeug. Unmittelbar daneben befindet sich der "beste" Motorradmechaniker der Stadt. Dieser nimmt sich den Töffs an und bringt sie wieder in Schuss. Neben dem umfangreichen Service werden Ketten ausgewchselt und neue Pneus aufgezogen. Schon bald wurde die Ankunft unserer XT`s in Osh bekannt, so dass die ganze Töffszene sich beim Container traf und ihre teilweise abartigen Umbauten von alten Urals aus Russland vorführten.
Bilder davon folgen.
Bilder davon folgen.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Er erkannte mich sofort wieder. Sascha der Chef von der Fähre auf der rechten Wolgaseite Richtung Saratov. Er umarmte mich und lud mich ein in seine bescheide Behausung auf der schwimmenden Brücke zur Fähre welche 3 mal im Tag über einen Seitenarm der riesigen Wolga führt. Natürlich war er betrunken wie schon vor 5 Jahren als wir uns zum ersten mal trafen. Erst am Nachmittag folgte ich seiner Einladung. Zuerst weckte er einen schlafenden Mitarbeiter und jagte ihn zur Kabine hinaus, dann schnitt er Tomaten in eine Pfanne brach 6 Eier dazu, stelle eine Flasche Wodka in einer Minerlwasserflasche auf den Tisch und goss 3 Gläser voll. Eines für mich und 2 für íhn. Es blieb nicht bei dem einen. Vom dritten Glas an nanne er mich Bruder, zeigte mir alte Bilder von ihm als Offizier und wurde sehr sentimental. Wir sprachen über seine Familie die weit weg in Saratov lebt und unseren Glauben an Gott. Später als die Fähre pünktlich um 5 Uhr uns mitnahm stand er am Ufer. Wann werde ich ihn wieder sehen?
Abonnieren
Kommentare (Atom)
