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Donnerstag, 7. Juli 2011
Er erkannte mich sofort wieder. Sascha der Chef von der Fähre auf der rechten Wolgaseite Richtung Saratov. Er umarmte mich und lud mich ein in seine bescheide Behausung auf der schwimmenden Brücke zur Fähre welche 3 mal im Tag über einen Seitenarm der riesigen Wolga führt. Natürlich war er betrunken wie schon vor 5 Jahren als wir uns zum ersten mal trafen. Erst am Nachmittag folgte ich seiner Einladung. Zuerst weckte er einen schlafenden Mitarbeiter und jagte ihn zur Kabine hinaus, dann schnitt er Tomaten in eine Pfanne brach 6 Eier dazu, stelle eine Flasche Wodka in einer Minerlwasserflasche auf den Tisch und goss 3 Gläser voll. Eines für mich und 2 für íhn. Es blieb nicht bei dem einen. Vom dritten Glas an nanne er mich Bruder, zeigte mir alte Bilder von ihm als Offizier und wurde sehr sentimental. Wir sprachen über seine Familie die weit weg in Saratov lebt und unseren Glauben an Gott. Später als die Fähre pünktlich um 5 Uhr uns mitnahm stand er am Ufer. Wann werde ich ihn wieder sehen?
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1 Kommentare:
Hallo zusammen,
bin ein faszinierter Leser von Eurem Reisebuch.
Finde es total spannend Eure Route mit den entsprechenden Erlebnissen zu verfolgen.
Ich wünsche Euch weiterhin möglichst freie Fahrt
hoffentlich ohne weiteren Stürze!
Herzliche Güsse an die ganz Gruppe.
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