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Mit einem Kranwagen und einem Lastwagen mit Aufleger wurde der 12 m lange und fast 3 m hohe Container nach Osh gebracht. Dieser steht nun 5 Minuten vom Sunrise dem Hotel wo unsere Gäste untergebracht sind. Er hat genügend Platz für alle Motorräder, Ersatzteile und Werkzeug. Unmittelbar daneben befindet sich der "beste" Motorradmechaniker der Stadt. Dieser nimmt sich den Töffs an und bringt sie wieder in Schuss. Neben dem umfangreichen Service werden Ketten ausgewchselt und neue Pneus aufgezogen. Schon bald wurde die Ankunft unserer XT`s in Osh bekannt, so dass die ganze Töffszene sich beim Container traf und ihre teilweise abartigen Umbauten von alten Urals aus Russland vorführten.
Bilder davon folgen.
Bilder davon folgen.
Donnerstag, 7. Juli 2011
Er erkannte mich sofort wieder. Sascha der Chef von der Fähre auf der rechten Wolgaseite Richtung Saratov. Er umarmte mich und lud mich ein in seine bescheide Behausung auf der schwimmenden Brücke zur Fähre welche 3 mal im Tag über einen Seitenarm der riesigen Wolga führt. Natürlich war er betrunken wie schon vor 5 Jahren als wir uns zum ersten mal trafen. Erst am Nachmittag folgte ich seiner Einladung. Zuerst weckte er einen schlafenden Mitarbeiter und jagte ihn zur Kabine hinaus, dann schnitt er Tomaten in eine Pfanne brach 6 Eier dazu, stelle eine Flasche Wodka in einer Minerlwasserflasche auf den Tisch und goss 3 Gläser voll. Eines für mich und 2 für íhn. Es blieb nicht bei dem einen. Vom dritten Glas an nanne er mich Bruder, zeigte mir alte Bilder von ihm als Offizier und wurde sehr sentimental. Wir sprachen über seine Familie die weit weg in Saratov lebt und unseren Glauben an Gott. Später als die Fähre pünktlich um 5 Uhr uns mitnahm stand er am Ufer. Wann werde ich ihn wieder sehen?
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