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Donnerstag, 2. August 2012
 
Es läutet an der Uliza uskenzkaia 138/19.
Die junge Studentin geht weiter, weil niemand öffnet. Logisch Urs und Maria sind ja in den Bergen "am Arbeiten".
Ende Woche finde ich einen "Fress-Zettel" im Türrahmen eingeklemmt.

Den muss ich nun persönlich im Büro des Elektrizitätswerkes ein zahlen gehen.
Wo finde ich das nur?
Auf dem Weg dorthin werde ich auf dem Fussgängerstreifen- ich habe grün!- beinahe von einem Linksabbieger ohne Blinker überfahren!
Mit einem Sprung kann ich mich "retten".
Ah, da ist das kleine Häuschen 2 x 2m mit dem 40 x 40cm Fenster.
Die junge Dame nimmt meine Rechnung, tippt den Betrag von 143 Som (Fr. 2.90) in einen Rechner und druckt eine 4 x 6 cm Quittung aus.
Diese will sie nun auf meine Rechnung kleben, doch der Leimstift ist leer! Macht nichts, sie hat ja den Kugelschreiber und damit holt sie
kleine Resten aus dem Stift und schon klebt sie das Papierchen auf. Noch ein mächtiger Stempel auf beides!
Dann alle Angaben des Abonenten "Jutz" von Hand in das grosse Buch schreiben,...
oh weh, der Kugelschreiber schreibt nicht mehr. Die Frau putzt ihn sorgfältig am alten Stuhlpolster ab. Dieses hat nun Leim- und Tinten-Spuren! Dann die Daten ins Buch, die Unterschrift auf die Quittung und ich bekomme ein 5 x 14cm Zettelchen in die Hand.
Beide müssen lachen :)

Die Rechnung ist bezahlt!

Die ganze Einzahlung kostete mich "fast das Leben", Fr. 2.90 für den Monat Juli und mehr als 1 Std. Zeit.
Nächsten Monat werde ich schon etwas Routine haben beim Einzahlen.

Liebe Grüsse aus Osch Maria Jutz

1 Kommentare:

gaby hat gesagt…

Liebe Maria,
ja da weiss man was man zum Nächsten Besuch mitnimmt, oder.
Einen guten neuen Pritt und einen Caran d'Ache 825 Kulli.
Aber von solchenStromrechnungen kann es uns hier in der Schweiz ja auch nur träumen.
Schön von dir zu lesen und en liebe Gruess us Steinach
gaby